Kundgebung und Gedenken

30. März 2013 - 11 Uhr

Hauptbahnhof, Lübeck

2012

Konzert Esther Bejarano & Microphone Mafia

Ein ungewöhnliches Konzert gibt es am 4. Mai um 19 Uhr im Kolosseum zu Lübeck: "Per la Vita" – Orient trifft Okzident, die Jüdin den Moslem, Tradition trifft Moderne, Folklore trifft Rap, die Familie Bejarano trifft Microphone Mafia – und alle arbeiten gleichberechtigt nebeneinander.

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Nazi-Aufmarsch in Neumünster blockieren

Ab 11.​15 Uhr: Men­schen­blo­cka­den an der Li­ni­en­stra­ße/Ecke Fär­ber­stra­ße 1. Mai 2012: Neu­müns­ter na­zi­frei!
Für So­li­da­ri­tät und eine ge­rech­te Ge­sell­schaft:
Ras­sis­mus und Na­tio­na­lis­mus blo­ckie­ren!

Treffpunkt für die gemeinsame Anfahrt aus Lübeck: Hauptbahnhof, 7.45 Uhr.

Wir dokumentieren den Blockade-Aufruf des Kieler Jugendbündnis:

Am 1. Mai 2012 will die NPD in Neu­müns­ter auf­mar­schie­ren und Wahl­kampf für ihre men­schen­ver­ach­ten­de Po­li­tik ma­chen. Dies ge­schieht in einer Zeit, in der durch die rech­te Ter­ror­grup­pe NSU of­fen­sicht­lich ge­wor­den ist, dass Nazis auch heute ihre Geg­ne­rIn­nen und alle die nicht in ihr Welt­bild pas­sen, er­mor­den. Ins­ge­samt sind seit 1990 in der Bun­des­re­pu­blik min­des­tens 180 Men­schen dem Na­zi­ter­ror zum Opfer ge­fal­len.

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April, April: "Trauermarsch erfolgreich"

Mit einem selbst für NS-Verherrlicher skurillem Realitätsverlust haben die Veranstalter des Nazi-Aufmarsches ihr Desaster als "erfolgreich" bezeichnet...! Auf diese Weise haben sie gestern ihre eigenen Leute in den April geschickt.

Sollte es aber tatsächlich ernst gemeint gewesen sein, eifern sie auch in der Bewertung ihrer Situation ihren historischen NS-Vorbildern nach: schließlich wurde auch 1945 noch vom Endsieg gefaselt, während die Rote Armee schon Berlin eroberte... dümmer geht's nimmer.

 

Kaum ein Meter für ganz wenige Nazis

Es war schon eine elendes, kleines Häuflein Nazis, was sich heute in Lübeck kurz versammelt hatte, um unter Pfeifen und höhnischen Kommentaren von mindestens 2500 GegendemonstrantInnen gerade einmal 250 Meter zu "marschieren". Lübeck hat eindrucksvoll gezeigt: hier ist kein Raum für NS-Verherrlichung. Und dies hatte offenbar direkte Auswirkung auf die Mobilisierungsfähigkeit der Nazis.

Wir haben zwei Premieren erlebt: unsere Demo-TeilnehmerInnen konnten von der Polizei unbehelligt und vollkommen legal in Sicht- und Hörweite der Nazis gelangen. Und es bedarf nicht des geringsten antifaschistischen Engagements, dass der Nazi-Lautsprecherwagen kaputt geht - das haben die Faschisten diesmal von ganz alleine geschafft...

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Zweite Pressemitteilung v. 29.3.2012

OVG-Entscheidung ist eine juristische Enttäuschung, aber dennoch ein Teilerfolg

„Wir können sie stoppen“ bekräftigt Aufruf zur Gegendemonstration

Entgegen dem ersten Anschein ist die Entscheidung des OVG Schleswig eine Niederlage für die Nazis. Faktisch ist ihr Aufmarsch auf eine stationäre Kundgebung im Steinrader Weg reduziert worden. Die als „Trauermarsch“ deklarierte NS-Propaganda-Veranstaltung wird nicht wie in den vergangenen Jahren stattfinden. Der wichtigste Naziaufmarsch in Schleswig-Holstein ist damit empfindlich geschwächt. Die Verunsicherung und Frustration in den Reihen der Neonazis wird zunehmen.

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Nazis bekommen nur eine Kundgebung

Das OVG hat entschieden: das komplette Verbot des Nazi-Aufmarsches, das die Stadt Lübeck erreichen wollte, ist aufgehoben. ABER: die Nazis bekommen nur eine stationäre Kundgebung im Steinrader Weg zugestanden. Nach ersten Infos dürfen sie lediglich bis zur Hausnummer 26 (Mitte des Steinrader Wegs) sich gegenseitig auf den Füßen stehen...
 

Aktuelle Aktionsinfos

in weniger als 48 Stunden wollen die Nazis ihren alljährlichen Lübecker Aufmarsch beginnen.

Bis jetzt hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) noch nicht über das von der Stadt angestrebte Verbot des sog. „Trauermarsch“ entschieden.

Das bedeutet, es gibt mehrere Möglichkeiten, was am Sonnabend in Lübeck passiert:

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Pressemitteilung 29.3.2012

Unabhängig von OVG-Entscheidung: Demonstration von „Wir können sie stoppen“ gegen den Naziaufmarsch beginnt auf jeden Fall um 9.30 Uhr auf dem Markt. Ziel ist der Ziegelteller.

Die große Demonstration gegen den Naziaufmarsch wird am 31.3. um 9.30 Uhr auf dem Markt beginnen.

„Dieser Aufruf ist nicht abhängig von der Entscheidung des OVG Schleswig. Findet kein Naziaufmarsch statt, wird die Demo zu einem großen Friedensfest. Wird der rechte Marsch zugelassen, dann ist die Zivilcourage und das Engagement aller Lübeckerinnen und Lübecker gefordert, zu Tausenden auf die Straßen gehen und sich den Nazis in den Weg stellen.“, sagte Pastorin Imke Akkemann-Dorn, Sprecherin von „Wir können sie stoppen“.

Die Demonstration führt nach einer Zwischenkundgebung vor dem DGB-Haus zunächst zum Bahnhofsvorplatz. Dort soll wie in den vergangenen Jahren zunächst der Opfer des NS-Regimes gedacht werden. In diesem Jahr geht es besonders um die 605 PatientInnen der ehemaligen Lübecker „Heilanstalt Strecknitz“, die am 23.9.1941 im Rahmen des nationalsozialistischen Mordprogramms „Aktion T4“ deportiert und später überwiegend umgebracht worden sind.

Die Hauptkundgebung mit zahlreichen Rednerinnen und Rednern aus den im Bündnis vertretenen Organisationen findet ab 11.30 Uhr auf dem Ziegelteller statt.

„Wir bestehen auf unserer angemeldeten und bestätigten Route zum Ziegelteller und erwarten von der Polizei, dass sie in diesem Jahr - wie angekündigt - auf die großräumige Abriegelung eines ganzen Stadtteils verzichtet. Das gebieten die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner ebenso wie das Recht auf einen Protest in Hör- und Sichtweite zur möglichen Nazikundgebung. Alle Teilnehmenden der Kundgebung werden von uns laufend über die Situation und mögliche Blockaden informiert. Klar ist für alle Beteiligten an unserem Bündnis: Wir wollen den Naziaufmarsch verhindern, suchen aber nicht die Konfrontation mit der Polizei.“, erklärte Bündnissprecher Christoph Kleine.

Über mögliche kurzfristige Änderungen und neue Aktionsvorschläge informieren wir ständig über unsere Webseite www.wirkoennensiestoppen.de

 

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