Kundgebung und Gedenken

30. März 2013 - 11 Uhr

Hauptbahnhof, Lübeck

Blockade-Ticker

ACHTUNG: Hier laufen nur die wichtigsten Meldungen; wenn ihr ganz aktuell sein wollt, schaut bei twitter.com/hl_ticker!

EA-Nummer: 0451 – 3704805

Von (spätestens) 10 bis 15 Uhr senden Zeckenfunk und FSK Hamburg auf der Frequenz des OK 98,8 Mhz UKW - nehmt also Radios mit!

15.47h: Bestätigte Nazi-Zahl: 255.

15.40h: Meldet bitte Festnahmen beim EA! (Und wieder Freigelassene natürlich auch.) 0451-3704805.

15.35h: Bis jetzt 18 gemeldete Festnahmen. Aggresive Einheit an der Boldelschwinghkirche waren Eutiner./Kessel an der Bodelschwingh ist aufgelöst.

15.23h: Nazi-Aufmarsch beendet. Damit entfallen für uns jetzt auch jegliche Gegenaktionen.

Es gibt immer noch einen Polizeikessel an der Bodelschwingh-Kirche. Dort sind auch mehrere Verletzte, nach Prügel- und Pfeffereinsatz.

15.11h: Nazi-Aufmarsch fast zuende - haben Ziegelteller komplett verlassen. Geht jetzt kein Risiko mehr ein - offensichtlich gibt es wieder freidrehende Schlägertrupps der Polizei, die das halbwegs deeskalierende Konzept des Vormittages kippen wollen.

15.09h: Nazis sind wieder am Steinrader Weg.

15.00h: Ziegelteller: ca. 200 BFE - wenig Chancen, hohes Risiko! Bodelschwingh: Polizei auf Kirchengelände, Pastoren werden am Zugang gehindert.

14.51h: TEILERFOLG: Neue verkürzte Naziroute: Schönbökener - Pfitznerstr. - Richard-Wagner-Str. - Ziegelteller - Steinraderweg.

14.45h: Naziroute verkürzt, geht durch die Pfitznerstr./ Verletzte auf dem Gelände der Bodelschwingh-Kirche; Pastoren melde, dass Gewalt von Polizei ausging. Noch immer Polizei auf dem Kirchengelände.

14.36h: Nazis stehen Ecke Artlenburger/Schönbökener Str./ Polizei setzt auf dem Kirchengelände Bodelschwingh Pfefferspray ein! Hinweise auf Änderung der Nazi-Route. Details folgen.

14.28h: Blockade 100 Leute Ecke Beethovenstr./Ziegelstr.! Wenn irgend möglich verstärken!

14.17h: Wenn ihr mindestens 10 Leute seid - geht auf die Route und setzt euch hin. Lasst euch nicht auf Händel mit der Polizei ein. Die wird zunehmend aggressiver - steigt darauf nicht ein.

Viele Anwohner spielen laute Musik aus den Fenstern zur Störung der Nazis. Nachmachen! Mitmachen!

14.13h: Bei Räumung auf der Schönbökener Str.verteilen Polizisten Faustschläge.

14.05h: An der Kreuzung Artlenburger/Schönböckener: 25 SitzblockiererInnen. Werden mit Wasserwerfer bedroht.

13.55h: Kessel Pfitznerstr. aufgelöst, Leute kommen zur sitzenden Gruppe an der Boldeschwinghkirche dazu./ Nazi-Zwischenkundgebung beendet.

13.48: Anwohner beschallen die Nazis mit Jazz-Musik, zudem lautstarke Proteste; Die Nazis müssen ihre braunen Ohren schon weit aufmachen, um die eigenen Redebeiträge zu hören...; Als Redner tritt auch der "Goebbels im Mini-Format", Axel Reitz (NRW) auf.

13.37h: Ca. 200 Leute sitzen auf der Richard-Wagner-Str., nur 20 Meter von der Route entfernt. Von Polizei mit Hunden umzingelt.

13.35h: Die Nazis machen jetzt ihe Zwischenkundgebung am Ziegelteller.

13.28h: Der Nazi-Aufmarsch hat sich jetzt in Bewegung gesetzt. Spitze am Ziegelteller.

13.18h: Während die Polizei die Lage im Stadtteil am Vormittag noch mit massiven Absperrungen, aber ohne größere Gewalteinsätze unter Kontrolle hatte, werden uns jetzt von mehreren Punkten (auch Nähe Bodelschwingh) gewaltsame Einsätze gemeldet.Es sind Leute durch Hundebisse verletzt worden.

Die Polizei will offenbar mit aller Macht und Gewalt dieses Jahr den Nazi-Aufmarsch durchsetzen.Lasst euch nicht auf diese Strategie der Eskalation ein!

Weg über Waisenallee zur Artlenburger Str. frei, Schönböckener von der Fackenburger sieht auch nicht schlecht aus. Immer noch 80-100 Menschen von Polizei in der Pfitznerstr. eingekesselt.

12.54h: 150 Leute haben versucht über Pfitznerstr. auf die Schönböckener zu kommen. Sind mit mit Polizeigewalt, Pfeffer, Knüppel aufgehalten worden.

12.42h: Nazis bauen Lautsprecherwagen auf. Jetzt ca. 300 - noch nicht losgelaufen!

12.27h: Der Friedhof an der St.Lorenz-Kirche sollte nicht betreten werden! Die Polizei hat das auch schon auf dem Schirm...

12.19h: Es macht weiter Sinn, sich auf den genannten Wegen zu Punkt 3 (Bodelschwingh-Gemeinde) aufzumachen. Dort sind wir über 350 Leute - also durchaus handlungsfähig! Probiert auch: Fackenburger - Waisenallee - über kleine Wege - Artlenburger Str.

12.03h: Weg von Innenstadt/Bahnhof ins Aufmarschgebiet: (1) Nordtangente/Einsiedelstraße. (2) Teutonenweg/Kamelbrücke/Fregattenstraße.

12.01h: Laut "Lübecker Nachrichten" ca. 250 Nazis hinter dem Bahnhof.

11.57h: Wege von der Fackenburger Allee in das Aufmarschgebiet der Nazis am besten über Schönböckener Str., bzw. durch Wohngebiet/Gärten auf die Schönbökener.

11.45h: Antifaschistische Kundgebung vor dem Bahnhof: ca. 2000 Leute.

11.39h: Dem EA sind bislang 10 Gewahrsamnahmen/ Festnahmen bekannt.

11.32h: Bodelschwingh kann weiter angelaufen werden - kleinere Gruppen kommen doch immer wieder durch/ 50 Nazis hinterm Bahnhof, ca. 100 im Zug aus Kiel/NMS.

11.29h: Nach unseren Infos sind 5 oder 6 Wasserwerfer aufgestellt (Steinrader Weg/ Ziegelteller/ Beethovenstr./Lindenteller), die bislang noch nicht im Einsatz waren. Meldungen von deutlich mehr Wasserwerfern widersprechen unseren Erkenntnissen.

11.22h: Bodelschwingh-Gemeinde zur Zeit nicht zugänglich. Stadtteil noch am ehesten aus Richtung Norden zu betreten.

11.09h: Achtung: aggressive Polizei-Einheit Fackenburger Allee/ Ecke Sedanstr./Festnahmen auch in der Schönböckener Str.

11.03h: Ca. 50 Nazis hinterm Bahnhof/ Ziegelstraße mit dem Auto bis kurz vor Ziegelteller befahrbar!

10.40h: Chance auf die Route zu kommen: Schönböckener Str. Ecke Artlenburger Str./fast 200 Leute an der Bodelschwinghkirche. Auch dieser Punkt macht Sinn für eine Routenverkürzung - hin da!

10.04h: Allgemeiner Sammelpunkt: Bodelschwinghkirche! Andacht läuft, da wollt Ihr hin! Dort sind schon etliche Leute und ihr seid an der Route!

9.23h: Ca. 20 Nazis werden von der Polizei die Fackenburger Alllee Richtung Bahnhof begleitet.

9.09h: Zur Andacht in die Bodelschwingh-Gemeinde werden nur nicht-schwarz gekleidete FußgängerInnen gelassen - wer nach Antifa aussieht, darf nicht beten.../ Dornbreite/ Ecke Steinrader Damm Vollsperrung für Autos.

9.05h: Die Leute aus der Wachtstr. werden über Wisbystr./Meierbrücke zum Bahnhof eskortiert; haben Platzverweise kassiert.

8.57h: Über 100 Leute am Blockadepunkt 1 - hier nicht mehr verstärken. Versucht zu Punkt 2 und 3 durchzukommen.

8.51h: Blockadepunkt 2 ist in zwei Grupen aufgeteilt worden und in a) Mozartstr. und b) Trappenstr./Wachtstr. abgedrängt worden.

8.39h: Erste Gewahrsamnahmen im Bereich Ziegelstr.

8.34h: Kleinere Blockade Ziegelstr./ Ecke Mozartstr.(das ist nicht Blockadepunkt 2!) von Räumung bedroht/ Linienbusse über Buntekug (Linie 11) fahren nicht mehr.

8.23h: Ziegelstr. dicht am Ziegelteller (Blockadepunkt 2) sitzen 100 Leute auf der Straße! Unbedingt verstärken - lasst euch von der Polizei nicht provozieren.

8.21h: Ziegelstr. bei Penny gibt es einen Polizeikessel.

8.16h: Geht von der Fackenburger Allee über Waisenallee zur Ziegelstr., teilweise kommt man über die Ziegelstr. zum Ziegelteller - viel Polizei (mehrere Hundertschaften!) / es sind viele Leute von uns bereits im Stadtteil!

8.02h: Über 60 Leute blockieren im Steinrader Weg (Blockadepunkt 1); im Bahnhof werden 30 Leute aus HH festgehalten.

7.56h: Nutzt auch den Busverkehr, um in den Statdtteil zu kommen - z.B. Linie 11 bis Fregattenstr.

7.49h: Fackenburger Allee/ Ecke Ziegelstr. werden ca. 15 Leute von der Polizei eingekesselt.

7.23h: Leute werden vom Ziegelteller Richtung Mozartstr. abgedrängt, auch mit Perso-Kontrollen und Filmen/Fotos.

7.20h: Die Ziegelstr. ist ab der Fregattenstr. für Fahrzeuge gesperrt.

7.09h: Viel Polizei in der Beethovenstr.; bis Mozartstr. ist die Ziegelstr. in kleinen Gruppen zugänglich.

7.04h: Meierbrücke aus Richtung Hansestraße und Fußgängerbrücke am Teutonenweg von Polizei gesperrt, Fackenburger Allee an Kreuzug Schönböckener Str. nur Richtung Lohmühle frei.

6.45h: Die Blockaden beginnen ab 7 Uhr; es ist bereits viel Polizei im Stadtteil, insbesondere am Ziegelteller. Lasst euch davon nicht verunsichern; noch können sich kleine Gruppen von uns im Stadtteil bewegen.