Dresden: Beispielhaft!
Samstag, 13. Februar 2010 um 12:28 Uhr
Heute soll(te?) der größte Naziaufmarsch Europas in Dresden stattfinden. Ähnlich wie in Lübeck benutzen die Nazis dabei die Bombardierung der Stadt durch die Alliierten für ihre Propaganda.
Die antifaschistische Mobilisierung gegen den Nazi-Aufmarsch kann schon jetzt als gelungen bezeichnet werden: Aus 60 Städten sind mindestens 150 Busse mit AntifaschistInnennach Dresden gefahren. Im Vorfeld waren sich die Behörden nicht zu schade, Blockadeaufrufe zu kriminalisieren, eine Webseite ssperren zu lassen, Plakate und Flugblätter zu beschlagnahmen. DIe Empörung über diese Maßnahmen hat der antifaschistischen Mobilisierung genutzt!
Auch aus Lübeck haben sich AntifaschistInnen per Bus auf nach Dresden gemacht. Wir wünschen euch von hier aus viel Kraft, Geduld, Sitzfleisch und gutes Gelingen!
Zur Zeit (13.2., 11.40 Uhr) sieht die Lage so aus: Am Dresdener Bahnhof Neustadt sammeln sich die Nazis. Behörden gehen von insgesamt ca. 7000 anreisenden Nazis aus.
Die vom OVG genehmigte Route der Faschisten ist am Albertplatz und der Hansastraße von tausenden antifaschistischen BlockiererInnen gesperrt. Die Polizei hat angekündigt diese Blockaden nicht zu räumen, solange sie friedlich bleiben.
Blockaden unterschiedlicher Größe versperren auch spontane Alternativrouten der Nazis.
Zu größeren Auseinandersetzungen mit der Polizei scheint es bislang nicht gekommen zu sein.
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